MOSELKRIMIS
In dieser Rubrik von saarkrimi.de sollen Krimis von Nebenan also aus den Nachbarregionen des Saarlandes vorgestellt werden. Auf dieser Seite sind dies die Trier- und Moselkrimis. Historische Krimis sind unabhängig von der Region auf eigener Seite zusammengefasst.
Mara Blum (Info) / Charlotte Bonnerz (Info) / Carlos Caldera (Info) / Carola Clasen (Info) / Helga Glaesner (Info) / Ilse Goergen (Info) / Gabriele Kaiser (Info) / Hans-Joachim Kann (Info)/ Johanna Kirchen (Info) / Edwin Klein (Info) / Carsten Klemann (Info) / Friedrich Gerhard Klimmek (Info) / Angelika Koch (Info) / Eberhard Kunkel (Info) / Carl von Lieser (Info) / Mischa Martini (Info) / Dorothee Müller (Info) / Rosi Nieder (Info) / Karl-Josef Prüm (Info) / Albert Reinig (Info) / Gabriele Verdonk (Info) / Jürgen Wichmann (Info)
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KINDERJÄGER
Juni 2008, Addita Verlag, Tavern, 527 Seiten, ISBN 978-3-939481-08-9, 9,90 Euro
Aus der Beschreibung des Verlages:
"Als
die Unternehmensberaterin Teresa Freudenberger in Trier einen
unbekannten Neukunden besuchen will, findet sie dort eine grässlich
zugerichtete Leiche vor.
Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um den Chef der Spedition, mit dem sie verabredet war.
Bald
schon stoßen die ermittelnden Beamten auf Spuren, die auf einen
kriminellen Ring hinweisen, der perverse Videos herstellt und
vertreibt.Als sich andeutet, dass die an der Mosel gefundene Leiche
eines kleinen Jungen mit dem Fall zusammenzuhängen scheint, kommt denBeamten ein schrecklicher Verdacht.
Unterdessen versinkt Teresa zuhause in Eltville unweigerlich immer mehr in dem undurchsichtigen Geflecht der Ermittlugen, bis sie schließlich selbst ihr Schicksal in die Hand nehmen will. Sie kehrt zurück an die Mosel. Und langsam beginnt sie zu ahnen, dass sie viel tiefer in dem Fall verwickelt ist, als sie es jemals für möglich gehalten hätte..." (Zitat)
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CHARLOTTE BONNERZ / JOHANNA KIRCHEN
DAS KREUZ DES ZITRONENKRÄMERS
2008, S.MO Verlag, Trier, 262 Seiten, ISBN 978-3-940760-06-7 Preis: 10,90 €
Aus der Beschreibung des Verlages:
Man schrieb das Jahr 1687, ein Mann wird erschlagen aufgefunden. Hoch über der Mosel, am Rande der alten römischen Handelsstraße entdeckt man seine Leiche. Es stellt sich heraus, dass der Mann Ambrosius Carove hieß. Ein italienischer Zitronenkrämer aus Lenno am Comer See. Der Mörder war vermutlich sein eigener Diener, niemand weiß das genau und niemand wird es je erfahren. Nun wiederholt
sich die Geschichte. Ein weiterer Mord, derselbe Tatort: Das Zitronenkrämerkreuz am Moselhöhenweg oberhalb von Schleich. An einem Sonntagmorgen, fast 400 Jahre später findet der Jagdaufseher Hannes Harenberg während einer Nachsuche die Leiche eines Unbekannten. Der Tote liegt erschossen unmittelbar neben dem Kreuz. Warum es dort steht? Fast vergessen. Das Kreuz ist ein Mahnmal, ein Mahnmal für den gewaltsamen Tod des Ambrosius Carove, errichtet von dessen Nachfahren.
Der Kriminalroman "Das Kreuz des Zitronenkrämers" von Johanna Kirchen und Charlotte Bonerz greift die bekannten Schauplätze und historischen Begebenheiten auf und knüpft fiktive Fäden und Verbindungen in die heutige Gegenwart. Hannes Harenberg aus Bekond und seine Exfreundin Anne Seifert, wohnhaft im Haus Venedig in Trier geraten mehr oder weniger zufällig und unfreiwillig in einen trüben Sumpf aus Mord und Entführung. Nicht ahnend, wie weit sie in die Vergangenheit zurückgreifen müssen, um die Verbrechen aufzuklären und ihr eigenes Leben zu retten. Ausgerechnet am Zitronenkrämerkreuz findet Hannes die Leiche des Unbekannten. Von da an nehmen die Dinge ihren geheimnisvollen Lauf, bis Hannes und Anne ihr Schicksal selbst in die Hände nehmen.
Zwei Mordfälle, Entführung und Erpressung, uralte Dokumente und wertvolle römische Schmuckstücke, bekannte Schauplätze und wahre historische Begebenheiten. Eingefügte Kapitel, die den Leser teilhaben lassen an Ambrosius Caroves erster Reise vom Comer See nach Trier, an seinem Leben im Trier des 17. Jahrhunderts bis zu seinem gewaltsamen Tod am Moselhöhenweg. All dies sind die Zutaten für ein außergewöhnliches Leseerlebnis.Die Autorinnen lassen ihre Protagonisten in einer Welt zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart agieren und schaffen mit "Das Kreuz des Zitronenkrämers" eine Brücke zwischen Krimi und historischem Roman - ein spannendes Stück Geschichte. (Zitat von der Webseite des Verlages)
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ATEMNOT
Oktober 1998,
Emons Verlag,
Köln, 164 Seiten, ISBN 978-3897051324
Zum
Inhalt:
"In Trier verschwinden gleich mehrere Durchreisende, die nicht viel
gemeinsam haben bis auf ihre athletische Figur, abends nach einem
Kneipenbesuch spurlos. Nicht gerade die Sensation für Sonja Senger,
die "Neue" in der Trierer Polizei, die, tief versunken in
das Elend der mittleren Jahre, lustlos im Kielwasser ihres jungen
und ehrgeizigen Kollegen Alex nach diesen und anderen verlorenen
Seelen sucht. Da kommt ihr die Einladung zu einer Vernissage in das
Atelier der schönen Bildhauerin Muriel ins idyllische Bitburger
Gutland gerade recht." (Zitat)
Auch wenn dieses Buch das Etikett Eifelkrimi trägt, hat es dennoch nicht nur Bezüge zur Eifel sondern auch Trier spielt eine wichtige Rolle. Die weiteren Romane um Kommissarin Sonja Senger wie "Wildflug", „Novembernebel“, „Das Fenster zum Zoo“ und „Tot und begraben“ (erschienen bei KBV) sind demgegenüber "echte" Eifel-Krimis.
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den im 14.Jahrhundert in Trier und der Eifel angesiedelten Krimi Die Safranhändlerin finden Sie im Bereich Historische Krimis
GENAU SEIN KALIBER
2004, Bookspot Verlag, München, 201 Seiten, ISBN 3-937357-04-1
Der Roman von Ilse Goergen spielt in Trier und Konz, also dort
wo die Saar in die Mosel mündet. Der Untertitel spricht daher auch von
einem Krimi von Mosel und Saar. Einen besseren Einstieg für die
"Krimis nebenan" kann es daher kaum geben.
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Julia
Brenner ist Polizistin aus Leidenschaft, sie leitet in Trier das
K 2, zuständig für Gewalt an Frauen und Kindern und Sexualverbrechen. In
einer Kneipe in Triers Innenstadt hat sie eine fratale Begegnung:
Der Mörder ihrer Schwester, der Julias Leben vor mehr als zwanzig
Jahren dauerhaft geprägt hat, sitzt ihr plötzlich gegenüber. Als
sie am nächsten Morgen in ihrer Dachgeschosswohnung wach wird, klingelt
ihr Telefon...." (Zitat)
Der Roman ist spannend und in einer flotten Sprache geschrieben. Die Handlungsfäden spinnen sich erst nach und nach zusammen, so dass man immer noch gerne ein weiteres Kapitel lesen möchte, um mehr über die weiteren Ereignisse und die Zusammenhänge zu erfahren. Es sollte Sie daher nicht wundern, wenn Sie "zu schnell" am Ende des Buches anlangen und gerne mehr von der Autorin lesen möchten. Mit etwas Glück gibt es im Herbst einen weiteren Roman und alle diejenigen, die bis dahin nicht warten möchten, seien auf die Anthologien von Kriminalgeschichten hingewiesen, in denen auch Ilse Goergen Stories beitrug: Die Axt im Haus (Bookspot Verlag, München, ISBN 3-9808109-9-2) und Frühling, Sommer, Herbst und Mord (Grenz Echo Verlag, ISBN 9-054331-550 ).
BLUT IM SCHUH
2005,
Bookspot Verlag,
München,
172 Seiten,
ISBN 3-937357-11-4
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Julia Brenner ist Polizistin
aus Leidenschaft, sie leitet in Trier das K 2, zuständig für Gewalt
an Frauen und Kindern und Sexualverbrechen. Der Mörder ihrer Schwester,
der Julias Leben vor mehr als zwanzig Jahren dauerhaft geprägt hat,
liegt ermordet in ihrem (Anmerkung: falsch !; richtig
= seinem Hotel-) Schlafzimmer. Ist aus der Polizistin
eine Mörderin geworden ?
In der Fortsetzung des Romans >>Genau
sein Kaliber<< wird die Handlung noch viel rasanter und das
gefährliche Spiel von Schuld, Sühne und Tod treibt einem neuen Höhepunkt
zu." (Zitat)
Kennen Sie das Gefühl, dass etwas eigentlich vertraut,
aber dann doch ganz anders ist ? Ein bereits "gelöster",
ganz klarer Fall wird Stück für Stück, Seite für Seite mysteriöser.
Im fernen Berlin nimmt eine Kettenreaktion zwischen einer um ihre
heile Welt bangenden Ehefrau, ihrer missgünstigen Schwester
und dem zwischen beiden stehenden Ehemann, der seine eigenen Spiele
geschäftlich wie privat betreibt, ihren Anfang. Einen Zusammenhang
mit den Geschehnissen an der Mosel mag man erahnen, wie sich dann
jedoch die Puzzlesteine zu einem grossen Mosaik zusammenfügen,
erfährt man jedoch erst nach einigen überraschenden Wendungen. Wie
in einem Krimi üblich erleben nicht alle Personen das Ende der Geschichte.
Kommissarin Julia Brenner scheint in eine ausweglose Situation geraten
zu sein und wird selbst zur Verfolgten. Die Zutaten sind bekannt.
In diesem Roman von Ilse Görgen entsteht jedoch eine neugierig
machende und zum dranbleiben und durchlesen animierende Mischung.
Wer spannende kurzweilige Unterhaltung sucht, wird hier nicht enttäuscht
werden Für alle, die den ersten Roman "Genau sein
Kaliber" schon gelesen haben, ist der Roman ohnehin ein
Muss.
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APOLLOFALTER - Der erste Fall für Franca Mazzari
2006,
Gmeiner
Verlag, Meßkirch, 275 Seiten, ISBN: 978-3899776874
Aus
dem Inhalt:
"Kriminalkommissarin Franca Mazzari findet beim Walken in den Weinbergen
zwischen Rhein und Mosel die Leiche der vierzehnjährigen Hannah. Ihr
Schädel ist zertrümmert und alles deutet auf einen Unfalltod hin. Das
Obduktionsergebnis spricht jedoch eine andere Sprache: Hannah wurdeermordet.
In den Mittelpunkt der Ermittlungen rückt Andreas Kilian. Erist seit einigen Wochen zu Gast auf dem Weingut von Hannahs Familie und hat eine Vorliebe für junge Mädchen ..." (Zitat)
Franca Mazzaris Kommissariat ist in Koblenz
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DER DRITTE ARM VON RECHTS
1988, Edition trèves, Trier, 167 Seiten,
ISBN
3 -88081-189-X
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Eine deutsche Universitätsstadt
römischen Ursprungs in den 80er Jahren. Mike Horridge, amerikanischer
Jude, Germanistikstudent schwänzt die Un, um als Hilfsarbeiter auf
einer Baustelle in der Innenstadt Geld zu verdienen. In der Mitte
des riesigen Aushubs für eine Tiefgarage findet er plötzlich einen
Schädel, den eine befreundete Medizinstudentin für mittelalterlich
hält. Mike interessiert nun die Geschichte des Bauplatzes: Teil
des römischen Forums, Friedhof des jüdischen Gettos bis 1418, Klostergarten,
Viehmarkt. Freunde helfen ihm, anhand weiterer Funde den Toten zu
identifizieren. Es muss ein gewisser Michel von Magdeburg gewesen
sein, ein jüdischer Arzt, der festgenommen worden war und sich angeblich
erhängt hatte. Nach den Quellen zu urteilen, profitierten 6 Personen
von seinem Tod und werden somit zu Verdächtigen an einem möglichen
Mord. Mikes weitere Recherchen lassen ihn auf die unterschiedlichsten
Menschen treffen. So kann er den Fall rekonstruieren und den Täter
ermitteln - 450 Jahre nachdem der Mord geschah. Ein Roman, der Realität
und Fiktion, Historie und Gegenwart geschickt miteinander verknüpft."
(Zitat)
Das vorliegende Cover ist die ältere Version.
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DECKNAME BILOG
1990, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München , 300 Seiten, ISBN 3-426-02982-0
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Überfall auf eine Sparkassenfiliale nahe der luxemburgischen Grenze.
Die Täter können entkommen und verschanzen sich in einem Kindergarten,
wo sie 23 Kinder und zwei Kindergärtnerinnen als Geiseln nehmen. unter
den Kindern befindet sich auch die jüngste Tochter des Ehepaares Fabian,
die bei der Freilassung schwer verletzt wird.
Ihr Vater, Martin
Fabian, interessiert sich aus verständlichen Gründen für die
polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall. Doch während die Polizei ihm
zunächst sehr entgegenkommt, ändert sich dieses plötzlich
unerklärlicherweise. Kurz darauf weiß Fabian, warum. Seine
Vergangenheit hat ihn eingeholt, und die trägt den Namen Bilog." (Zitat)I
TÖDLICHE
VERSICHERUNG
2005,
Verlag
Weyand, Trier, 300 Seiten, ISBN 3-935 281-39-0
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Gerrit
ist verzweifelt. Seine Frau Helen wurde von der Strasse abgedrängt
und verunglückte tödlich. Als er von der Polizei verdächtigt wird,
beginnt Gerrit selbst zu ermitteln. Dabei stösst er auf eine Luxemburger
Bank und eine Versicherung. In ihm steigt ein böser Verdacht auf.
GRAUES ERBE
2006, Verlag Michael Weyand, Trier, 318 Seiten, ISBN 3-935281-45-5
Seit
wenigen Wochen findet sich der neue Roman des Saarburger Autors EDWIN
KLEIN (Info) "Graues
Erbe" auf den Büchertischen der Buchhandlungen. Im
Mittelpunkt des Geschehens steht Bodo Ontara, der als Betreiber
zweier exklusiver Einrichtungshäuser in Trier und Koblenz ein finanziell sorgenfreies
Leben führt. Herausgerissen wird er aus dieser Situation durch den
Tod seines Vaters, der als Hirnforscher zu den führenden Wissenschaftlern
auf diesem Gebiet gehörte und selbst ein eigenes, privates Institut
leitete. Doch das Erbe des Bodo Ontara interessiert nicht nur ihn,
sondern findet auch jenseits des Atlantiks in den USA Interessenten.
Interessenten, die auch nicht vor Erpressung und Mord zurückschrecken.
Edwin Klein verbindet seine spannende Handlung mit der spekulativen Frage welche Chancen und Risiken schon bald durch die Hirnforschung entstehen könnten. Ist der Mensch eine Art biologischer Computer, den man durch Datentransfers (im wahrsten Sinne) manipulieren kann ? Mit die stärksten Momente hat das Buch in der Schilderung der Folgen derartiger Eingriffe. Der Handlungsfaden mit skruppellosen Wissenschaftlern und ihren Helfershelfern,mit Entführung und Befreiung, mit Hackern usw. lehnt sich zwar erkennbar an bekannten Stereotypen an, dies tut aber dem Lesevergnügen und der Spannung keinen Abbruch. Die Ermittlungsarbeit führt hierbei unter anderem in den Hunsrück, nach Trier, Luxemburg und sogar bis ins saarländische Illingen. Alles in allem ein empfehlendswertes Buch für ein kurzweiliges Lesevergnügen um das ebenso interessante, wie ernste Thema Hirnforschung. Leider wird das Cover -da aus meiner Sicht etwas langweilig- dem Inhalt nicht ganz gerecht.
Weitere Moselbezüge finden sich nach Aussage von JOSEF ZIERDEN auch in den Romanen "Familienzauber" (1991) sowie "Kampf der Götzen" (1997).
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MOSELBLUT
Ein Wein-Krimi
2007,
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 318 Seiten, ISBN-13: 978-3499245428, 8,90 Euro
Zum
Inhalt:
"Christine Sowell, Weinliebhaberin und -kennerin, hat ihr Hobby zum
Beruf gemacht: Sie betreut das Ressort Food & Travel der
Frauenzeitschrift Convention, in dem sie Weine und Delikatessenverschiedener Regionen vorstellt.
Als sie nach dem mysteriösen Mord an einem guten Freundes zwecks Recherche an die Mosel fährt, beeindruckt sie mitihrem Fachverstand bald den bekannten Weinbauer Graf Meckling.
Doch Genuss und Idylle finden ein jähes Ende, als ein weiteres Verbrechen geschieht ..." (Zitat)
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TOD
MIT MOSELBLICK
2006, KBV Verlags- und Mediengesellschaft
mbh, Hillesheim, 187 Seiten, ISBN: 393700175-1
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Kurt Gregorius ist
vorzeitig aus dem Polizeidienst ausgeschieden und betätigt sich mit
wechselndem Erfolg als Privatdetektiv. Er versteht sein Handwerk, doch
wenn es um den eigenen Vorteil geht, besitzt seine Loyalität die
Dehnbarkeit eines Wahlversprechens. Und er ist Realist genug, um über
Leichen zu gehen, wenn es sein muss.Dass es auch diesmal wieder sein
muss, wird ihm erst relativ spät klar.
Sein Auftraggeber, ein
schwerreicher Baulöwe aus Bernkastel, betraut ihn mit einem Fall, der
zunächst gar keiner ist. Obwohl alles auf einen kindischen Scherz
hindeutet, wittert sein Klient eine ernste Bedrohung von Familie und
Firma. Und Gregorius wittert das große, leicht verdiente Geld. Wie
verdammt schwer es aber wird, daran zu kommen, zeigt sich, als er über
den ersten Toten stolpert.
Am Ende muss Gregorius alle
Register ziehen, um wenigstens das zu retten, was ihm am wichtigsten
ist - sein Honorar." (Zitat)
Dies ist F.G. KLIMMEKs dritter Fall für seinen Anti-Helden Kurt Gregorius (1.Fall "Wie die Fliegen" ; 2. Fall "Schnee von gestern", beide bei KBV erschienen). Daneben hat er im KBV Verlag auch historische (Kriminal-) Romane veröffentlicht.
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DAS WASSER
1998, KBV Klein und Blechinger Verlag, Elsdorf (heute Hillesheim), 253 Seiten, ISBN: 3-89711-017-2
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Die Riesenchance für Ulrike
Marx: Flotte Werbetexte über Mosel und Eifel soll sie schreiben,
um Touristenmassen anzulocken. Sie erwartetweinselige Gesänge und
idyllische Maare. Doch nur zu bald erfährt sie, dass im Wein nicht
immer Wahrheit liegt. Auch das Eifelwasser ist nicht so unschuldig
wie es scheint.
Der Seelenfrieden der Heldin, die keine sein
will, gerät arg durcheinander. Durch Tote, auf die sie bei ihrer
angeblich harmlosen Arbeit stösst: ein Chemiker, der vom steilsten
Weinberg Europas fällt, ein Geologe, der in den bräunlichen
Fluten des Weihnachthochwassers treibt, und eine Beamtin, die man
erdrosselt im Innenhof der Manderscheider Oberburg findet. Völlig
überraschend kommtin diese Gewalt eine zärtlich-kratzbürstige Liebesgeschichte,
mit der Ulrike Marx nie im Leben gerechnet hätte."
In
ihrem dritten Roman um Ulrike Marx - nach "Der Retter"
und "Jemand wie Ginsterblum" (siehe Bild) - pendelt
die Heldin zwischen der Mosel, (ihren Winzern, Weinkellern und -bergen )
sowie der Eifel hin und her um den Fall zu lösen. Die Reihe zählt
ansonsten eindeutig zu den "Eifelkrimis".
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AKTE
MOSEL
1999,
Verlag
Weyand, Trier, 288 Seiten,
ISBN 3-924 631-90-5
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Kommissar Walde sieht alarmierende Anzeichen dafür, daß ein Psychopath,der vor Jahren die kleine Nicole tötete, wieder aktiv wird.
Bestehteine Verbindung zu dem Fall, der längst unter "Akte Mosel" abgelegt ist? Oder jagt er ein Phantom? Was hat es mit den römischen Goldmünzen auf sich, die sein Freund Jo im Abraum entdeckt?
ImTrierer Stadtbiotop mit Typen, Verwicklungen und dem alltäglichen bis skurrilen Beziehungsgeflecht ist noch Platz für Humor und eine Portion Sarkasmus." (Zitat)
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SOKO
MOSEL
2000,
Verlag
Weyand, Trier, 220 Seiten,
ISBN 3-924 631-99-9
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Nach dem Erfolg des Debüt-Krimis "Akte Mosel" hat Kommissar Walde wieder
einen kniffligen Fall zu lösen.
Mysteriöse Drohungen, hochgradig vergiftete Zigaretten, ein Wachmann verschwindet - ein Zigarettenkonzern wird im großen Stil erpresst.
Geht es um Geld oder steckt Rache dahinter?" (Zitat)
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ENDSTATION
MOSEL
2001,
Verlag
Weyand, Trier, 240 Seiten, ISBN 3-935 281-02-1
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Ein Frachtschiff rammt den Pfeiler einer Moselbrücke bei Mehring und sinkt.
Kommissar Walde macht im Rumpf des Wracks eine grausige Entdeckung - fünf illegale Einwanderer waren in einen Container eingesperrt.
Die Spur führt zu einer Klink in die Eifel." (Zitat)
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TATORT MOSEL
2002,
Verlag
Weyand, Trier, 275 Seiten,
ISBN 3-935 281-08-0
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Ein Promi aus der Trierer Geschäftswelt liegt ermordet auf einer Moselinsel.
Nach und nach geraten immer mehr lokale Polit- und Geschäftsgrößen in Verdacht.
Walde und Gabi stochern in einem Sumpf aus Korruption und Vetternwirtschaft." (Zitat)
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INKASSO MOSEL
2003, Verlag Weyand, Trier, 256 Seiten, ISBN 3-935 281-21-8
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Eigentlich hat Kommissar Walde Urlaub.
Doch der Mord an einer Studentinmacht ihm einen Strich durch seine persönlichen Planungen.
Sie war dieFreundin eines windigen Immobilienhais und die Tochter eines angesehenen Trierer Richters, der bald darauf in einen Justizskandal verwickelt wird. " (Zitat)
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MARATHON MOSEL
2004,
Verlag
Weyand, Trier, 256 Seiten,
ISBN 3-935 281-31-5
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Mischa Martini bleibt der Linie treu, seine Moselkrimis an aktuellenThemen auszurichten.
So steht bei "Marathon Mosel" ein geplanterTerror-Anschlag im Umfeld des Trierer Altstadtfest-Stadtlaufs auf der Agenda von Kommissar Waldemar Bock. "Walde" muss buchstäblich einenMarathon absolvieren, um das Schlimmste zu verhindern.
Derunkonventionelle Kriminalbeamte und seine schrullige Mannschaft, die man inzwischen richtig lieb gewonnen hat, dringen dabei tief in die Trierer Unterwelt ein - wobei sich der Begriff nicht auf das kriminelle Milieu bezieht, sondern auf die Schächte und Gänge, die sich unter dem Pflaster der Stadt verbergen. Die Geschichte ist gewohnt spannend erzählt und bietet wieder reichlich Anspielungen auf reale Personen und Gegebenheiten in Trier -wobei auch Luxemburg diesmal eine nicht unerhebliche Rolle spielt." (Zitat)
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CODEX MOSEL
2005, Verlag Weyand, Trier, 248 Seiten, ISBN 3 935 281-44-7
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Exponate von unschätzbarem Wert werden aus der Domschatzkammer geraubt.
Überraschend mischen sich Salvatore Montalbano, Kay Scarpetta, Siggi Baumeister, Kurt Wallander, Guido Brunetti und Hanne Wilhelmsen in die Ermittlungen ein." (Zitat)
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FLUCHTPUNKT
MOSEL
November
2006, Verlag Michael Weyand,
Trier , 256 Seiten, ISBN (10) 3-935 281-49-8
Aus dem Klappentext:
"Ein Toter in der winterstarren Eifel: ermordet, Identität unbekannt.
Die Spuren führen in das Milieu der Raubgräber. Der Roman lotet die
Grenzen zwischen Fakt und Fiktion aus. Kommissar Walde macht die
lebensnahe Bekanntschaft von Quintus, einem Hunde-Dickkopf."
Woran denke ich, wenn ich auf die Stadt Trier angesprochen werde.?
An den bekannten Weihnachtsmarkt, den Dom, die Porta Nigra ? Auch - aber zunächst
habe ich im Hinterkopf sagenhafte Goldmünzen aus römischer Zeit, uralte Codice,
kilometerlange verzweigte Tunnelsysteme unter der Stadt und drumherum eine ganze
Reihe skurriler, teilweise lichtscheuer Gestalten, die sich als Hobbyarchäologen
oder schlicht als Raubgräber mit ihren Metalldetektoren auf jeder Baustelle
oder Halde herumtreiben. Schuld an diesen Assoziationen ist Mischa
Martini mit seinen Romanen um den Trierer Kommissar Walde(mar) Bock,
der im Rahmen der mittlerweile auf acht Krimis angewachsenen Mosel-Krimireihe
schon so manches Abenteuer in diesem Umfeld bestehen musste. So fühlte ich mich
denn auch im neuesten Roman "Fluchtpunkt Mosel" gleich heimisch.
In der winterkalten Eifel, kurz vor Fasching, wird die Leiche eines Mannes
entdeckt, der zur Szene der Amateurarchäologen zählt. Wovor hatte dieser Mann
derart Angst, dass er mit allen erdenklichen Massnahmen eine neue Identität
anzunehmen suchte ? Und was wurde ihm letztlich zum Verhängnis ? Die Spuren
deuten wieder in Richtung eines bekannten römischen Goldfundes und es zeigt
sich, dass dieses Kapitel der neueren Trierer Geschichte noch einige unbekannte
Details verbirgt.
So entwickelt sich eine Recherche bei der Kommissar Walde
auf gewohnt ungewöhnlichen Pfaden sein Ziel ansteuert. Hierbei scheint er mehr
um Quintus, den Hund des Toten, besorgt, dessen Betreuung er übernommen
hat, als um die eigentlichen Ermittlungen. Spielraum genug also für Waldes Ermittlerteam
um den tolpatschig genialen Grabbe und die burchikose, bleifussfahrende Gabi.
Mit feinem, hintersinnigen Humor und einem Gespür für irrwitzige Situationen
breitet Mischa Martini seine Geschichte um das im Faschingstaumel befindliche Trier
und eine Mordkommission eigener Art aus. Hierbei versteht er es, den
Leser in den Bann der mysteriösen und trotzdem glaubhaften Ereignisse zu
ziehen. Dies macht den Krimi sehr kurzweilig und spannend. Daher trifft es mich
am Ende, wie auch jetzt wieder, immer hart, wenn ich darauf warten muss, dass
der nächste Krimi von Mischa Martini wahrscheinlich erst
wieder in Jahresfrist erscheinen dürfte. Tja und wenn ich dann zwischendurch
an Trier denke .... aber Sie wissen ja jetzt Bescheid.... !
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TANGO MOSEL
Oktober 2007, Verlag Michael Weyand,
Trier, 256 Seiten, ISBN 978-3-935 281-56-0; 8,90
Euro
Zum
Inhalt
"Ein
nächtlicher Unfall auf einer Großbaustelle in der City gibt Walde Rätsel auf.
Besteht ein Zusammenhang mit der Leiche, die später an der Römer brücke entdeckt wird ?
Die Spuren führen zu einem ehemaligen Minensuchboot und zu einem Tangoclub. Hinter einer Fassade aus Wohlanständigkeit verbirgt sich ein Netzwerk aus Korruption und Amtsmissbrauch.
Zu allem Übel scheint sich Waldes sonst so spröde Kollegin Gabi verliebt zu haben - ausgerechnet in einen Tatverdächtigen."
Meine Meinung:
In
bester Lage von Trier, dort wo einst eine Weinkellerei und einige andere
Gebäude standen, befindet sich eine große Baugrube für ein modernes Einkaufszentrum.
Nur noch eine einzige Häuserruine muss beseitigt werden. Hier kommt es mitten
in der Nacht zu einem tödlichen Unfall. Doch eine Leiche findet sich nicht
in der Baugrube sondern auf einem Brückenpfeiler in der Mosel. Wer und vor allem
warum transportiert in der Nacht einen Toten quer durch Trier. Waldemar
Bock, der sympathische Ermittler von der Mosel steht vor einem Rätsel.
Doch nicht nur in der Verbrechensszene geschehen unerwartete Dinge. Bocks
Ehefrau steht vor einer wichtigen Entscheidung und Gabi, die resolute Mitarbeiterin
des Kommissars mit der schwersten Handtasche der moselanischen Damenwelt (da
sich in dieser "Hand"tasche auch zur Not Stablampen und sonstige
nützliche Handwerksdinge befinden) verliebt sich kurzerhand in einen fanatischen
Tango-Tänzer, der zum Kreis der Verdächtigen zählt. Es ist nicht gerade leicht
für den Kommissar in dieser Situation die Zügel in der Hand zu halten,
zumal auch der Polizeipräsident, mehr Bedeutung den wirtschaftlichen Interessen
der Baufirma, als den Ermittlungsnotwendigkeiten entgegen bringt. Hier ist sehr
viel Improvisationskunst und Standhaftigkeit gefordert.
Es macht Spass zu lesen,
wie sich im nunmehr neunten Moselkrimi, Kommissar Bock durch alle großen und
kleinen Widrigkeiten in seiner unnachahmlichen Art durchlaviert und hartnäckig
auf sein Ziel zuhält. Der mögliche Täterkreis ist zwar überschaubar, dennoch
wird die Ermittlungsarbeit nie langweilig, finden sich doch die bereits aus
den Vorgängerromanen geliebten Nebencharaktere, z.B. der ebenso intelligente
wie ansonsten unbelastbare Grabbe, dem mehr als einmal übel wird, auch in diesem
Krimi wieder. Da gibt es viel zu schmunzeln und der Showdown auf einem auf dem
Moselhochwasser dahintreibenden ehemaligen Minensuchboot, gehört zu den
spannendsten Kapiteln, die ich in letzter Zeit lesen konnte. Mischa Martinis
Moselkrimis sind auch in der neunten Variante eine sehr unterhaltsame Mischung
aus Spannung und listigem Humor. Auf diesem Niveau bleibe ich der Serie
auch für die nächsten Ausgaben mit Sicherheit treu.
FINALE MOSEL
2009, Verlag Mischael Weyand, Trier, Oktober 2009, 242 Seiten, ISBN: 978-3-935281-64-5, 8,90 Euro
Zum Inhalt:
"Kurz nach seinem gefeierten Auftritt bei den Antikenfestspielen wird ein weltberühmter Bariton tot in den Gängen des Amphitheaters aufgefunden.
Kommissar Waldemar Bock stößt auf ein dichtes Netz aus Intrigen und Eitelkeiten und gerät selbst in Gefahr" (Zitat)
Mit diesem Titel liegt nun mittlerweile der 10.Krimi um den sympathischen Kommissar Waldemar Bock aus Trier und sein sehr spezielles Ermittlerteam vor. Wer bereits einen Blick in die erste Krimis geworfen hat, weiss um die Gründe des Erfolges der Serie. Neben einer ausgezeichneten Kenntnis der lokalen Verhältnisse sind die spannende Handlung als auch der trockene Humor Garanten bester Krimi-Unterhaltung....
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Den kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg in der Nähe von Koblenz in einem kleinen Dorf an der Mosel angesiedelten Roman KATHARINAS ERBE finden Sie unter Historische Romane.
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DEM STALKER AUF DER SPUR
Das Eifel Mosel Duo in Aktion
2007,
Rhein-Mosel-Verlag,
Biesel, 222 Seiten, ISBN: 978-3-89801-034-4
Aus
dem Inhalt:
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Einen kurzen Lebenslauf des Autors finden Sie auf den Seiten von Triastour.
PORTA PANICA - ein tierischer Moselkrimi
(unter
dem Pseudonym: Carlos Caldera)
1996,
S-T-Verlag, Trier, 168 Seiten, ISBN nicht im Buch angegeben
aus
dem Text der Buchrückseite: (unter der Karrikatur eines Tyrannosaurus
rex mit gefletschten Zähnen und menschlichem Angesicht)
"Das,
Kind, war einmal Hans Damp in allen Gassen - bevor er sich für die
edleren Ziele der Mitmenschlichkeit opferte. Ihm verdanken wir unsere
ganze Freiheit. Ihm allein !" (Zitat)
Die Tiere reissen in Opportunika - der Stadt am Fluss die Macht an sich, die Menschen sind überumpelt, entsetzt und schliesslich wendet sich alles wieder mit Hilfe des Bischofs Hiob Schalck zum "Guten".
Die Satire / Tierfabel erschliesst sich dem Aussenstehenden d.h. Nicht-Trierer ohne einschlägiges Hintergrundwissen - wie man sich denken kann - nicht in allen Teilen....
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SCHWARZER SEPTEMBER - der zweite Moselkrimi
(unter dem Pseudonym: Carlos Caldera)
1998,
S/T Verlag, Trier, 152 Seiten, ISBN nicht im Buch angegeben
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Mensch,
Fassen, Sie Hornochse ! Wissen Sie überhaupt, was Sie da angerichtet
haben ? Blamiert bis auf die Knochen haben Sie uns ! Das ganze Dezernat,
das komplette Präsidium:eine einzige Lachnummer ! Ist Ihnen das
eigentlich klar ? " Polizeipräsident Detlev Wuchtke war außer
sich." (Zitat)
Der Autor schreibt auf Seite 4:
"Dieser
Krimi beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich vor einigen
Jahren in Trier zutrug. Als am 15. Oktober 1993 der angolanische
Staatsbürger Daniel Massivi Lopes im Trier Gefängnis tot aufgefunden
wurde, machte der Fall bundesweit Schlagzeilen. Doch die beteiligten
Behörden wuschen ihre Hände in Unschuld und verwiesen auf die amtlicherseits
beglaubigte Todesursache: Selbstmord.
Die in diesem Krimi dargestellten
Handlungen und Verwicklungen sind frei erfunden, Parallelen zu den
Ereignissen von 1993 sind rein zufällig unvermeidbar."
(Zitat)
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VORSICHT ROTLICHT
(unter
dem Pseudonym: Carl von Lieser)
1999, Rhein-Mosel Verlag, Biesel, 558 Seiten, ISBN: 3898011011
Aus
dem Text der Buchrückseite:
">>Mein Gott, das
ist ja wie ein echter Krimi<<, sagte Naomi, und fast schien
es so, als fände sie so langsam Geschmack an der Geschichte. >>
Aber eins versteh ich nicht<<, wandte ich ein. >>Wenn
sie jetzt in Sicherheit ist, hätte sie doch ihre Aussage wie geplant
machen können.<< >>Das stimmt schon. Andererseits wäre
sie jetzt tot, wenn gestern nachmittag alles planmäßig gelaufen
wäre.<<" (Zitat)
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SEKTEN, SEKT UND SELTERS
(unter
dem Pseudonym: Carl von Lieser)
1999, S/T Verlag, Trier,176 Seiten, ISBN 3-9806894-0-9
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Alarmstufe Eins für
die Trierer Polizei: Am westlichen Moselufer werden zwei Leichen
gefunden. Ein Toter stellt sich als Obdachloser heraus, der andere
ist der Sohn eines bekannten Weinkellerbesitzers.
Mord oder Totschlag
- Selbstmord oder Unfall?
Die Polizei steht vor einem Rätsel.
Dann taucht ein weiterer Penner auf, ein ehemaliger Weinkommissionär
von der Mittelmosel, der vor Jahren in einen dicken Skandal verwickelt
war...." (Zitat)
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DIE AFFÄRE D.
(unter dem Pseudonym: Carl von Lieser)
2000;
S/T Verlag, Trier, 150 Seiten, ISBN 3980689417 Aus
dem Text der Buchrückseite:
">>Jetzt bin ich der
Dumme. Ich muss büßen für das Versagen anderer. Bin ich denn ein
schlechter Mensch ? Ein Mörder gar ? Mitnichten. Ich habe in meinem
Leben niemandem ein Leid angetan. Auch wenn mein Job es verlangt,
über Leichen zu gehen. Und wenn schon, wem, wenn nicht mir, müssen
mildernde Umstände zugute gehalten werden ? Bin ich nicht weitaus
mehr Opfer als Täter ? Bin nicht ich es , der betrogen wurde, bestohlen,
erprsst, missbraucht ? Zählen diese Verbrechen denn nicht ? Gibt
es denn keine Gerechtigkeit mehr auf Erden ? ...<< Doktor
Dietrich versteht die Welt nicht mehr.
Trier, Moselufer. Ein
Hobbyangler fängt einen Hecht mit Goldkettchen aus dem Fluss. Was
zunächst wie genialer Glücksgriff erscheint, entlarvt sich bald
zur Schlüsselszene einer brutalen Bluttat. Es wird zur bitteren
Gewissheit: ein Frauenmörder geht um in der antiken Bischofsstadt..."
(Zitat)
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Alptraum Eifel,
(unter
dem Pseudonym: Carl von Lieser)
2006, S/T Verlag Trier 162 Seiten, ISBN: 3-9806894-2-5, 7,90
Euro
Die Zeichen stehen für Matz Mendgen nicht nur Privat auf
Sturm. Erst vor wenigen Monaten von seiner langjährigen Lebensgefährtin Naomi Beilstein
verlassen, wird für ihn der Schulalltag und der angepasste, unkritische Unterrichtsstoff
den er zu vermitteln hat, immer mehr zu einer Last. Doch es
kommt schlimmer. In der nahegelegenen Eifel, in dem kleinen Städtchen Beichter,
wird in einer Pizzeria eine Bombe gezündet. Der Anschlag trifft ausschliesslich
amerikanische Soldaten, die hier ein Abschiedsfest am Ende ihrer Stationierungszeit
feiern. 19 Tote und 3 Schwerverletzte sind die Bilanz des Anschlags. Ein Bekennerschreiben
ist kurz und rätselhaft: "Führ El Pochote". In dieser angespannten
Situation, die die Augen der Welt auf Deutschland richten, reagieren die Behörden
nervös und ohne Rücksicht. Matz Mendgen, der zunächst mehr mit sich als der
Welt beschäftigt ist, gerät in einen Sog von Ereignissen, dem auch er sich zunehmend
nicht
entziehen kann.
Die Romane von Carl von Lieser haben immer einen Zeitbezug
und scheuen sich nicht gesellschaftliche Problemfelder anzusprechen. Das höchstaktuelle
Alptraumszenario löst eine Kaskade von Ereignissen aus, die im ersten Augenblick
unglaublich, letztlich aber doch sehr gut nachvollziehbar sind. Die unter zeit-
und erfolgsdruck leidenden Ermittler auf der einen Seite und der glück-
und haltlose Matz Mendgen auf der anderen Seite, bilden eine sehr spannende
Gemengelage für die Story. Langsam fügen sich die geschickt eingestreuten Puzzleteil
zu einem unglaublichen Bild. Angenehmerweise muss in diesem Buch, im Vergleich
zu vielen anderen Krimis, Komissar Zufall nicht über Unzulänglichkeiten
der Handlung hinweghelfen. Das Ende ist überraschend und gleichzeitig schwer
verdaulich. Carl von Lieser ist ein aufwühlender Roman gelungen, an den sich
seine Leser gewiss erinnern werden.
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Aber nehmen wir
einmal an, es wäre so wie ich gesagt habe", fuhr der Profiler fort, "
müssten wir dann nicht vollkommen umdenken? Unsere Strategie ändern ? Müssten
wir uns letztlich nicht darauf einstellen, den Täter unter uns zu suchen?"
"Unter
uns?", entfuhr es einem der erschrockenen Kollegen. "Du denkst doch
wohl nicht an die RAF?"
"Warum nicht? Oder zumindest etwas Verwandtem",
bestätigte ihn Kriminaloberkommissar Jens Blanke, der Profiler. (Zitat)
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Mit den nachfolgenden Romanen beginnt der in Trier Olewig lebende Autor Carl von Lieser (alias Karl-Josef Prüm) eine Reihe mit neuen Hauptpersonen: die Trierer Polizeipräsidentin Ellen Killenburger und ihre Mitarbeitern. Wie die Inhaltsangaben andeuten, hat der Autor auch einiges an Satire darin versteckt. (Es beginnt schon auf dem Umschlag, wenn unter den Pressestimmen die Trierer Taucherzeitung, TTZ zitiert wird ;-))
BEI ROTLICHT: FEUER ! Ein Moselkrimi
2007, S/T Verlag Trier 162 Seiten, ISBN: ?
Preis:3,99 €
Aus der Inhaltsangabe der Buchrückseite:
"Ein Mord
im Rotlichtmilieu erwischt die Trierer Polizei auf dem falschen Fuß. Jahreslange
Laisserfaire wird hart bestraft. Jetzt soll's eine Mordkommission richten. Doch
die Polizeipräsidentin Ellen Killburger hat alle Hände voll zu tun, den Haufen
aufmüpfiger Machos in der Dienststelle unter einen Hut zu bekommen. Als dann
noch eine junge Familie aus Trier-Olewig auf dramatische Weise uin den Mordfall
hineingezogen wird, stehen alle Signale auf rot..." (Zitat)
Meine Meinung:
Günter Ley und seine Familie aus dem Trierer Stadteil Olewig freuen sich
auf ihren baldigen Urlaub im fernen Ägypten. Nur wenige Tage trennen sie noch
von dem Antritt der Reise. In dieser Situation beschließt Günter Ley die
Waffen seines im gleichen Hause wohnenden mittlerweile recht senilen Vaters,
der einst passionierter Jäger war, bei einer befreundeten Försterin in Sicherheit
zu bringen.
Doch gerade einen Tag später wird mit einer dieser Waffen ein
im Rotlicht-Milieu agierender Albaner erschossen. Durch eine Schlamperei der
Polizei gerät die Information über den Besitzer der Waffen in die Zeitung. Ab
diesem Punkt überstürzen sich die Ereignisse. Die Familie Ley steht sowohl im
Fadenkreuz der polizeilichen Ermittlungen als auch der Rachevorstellungen der
Trierer Unterwelt. Entführung, Erpressung, Notwehr mit Todesfolge und selbst
Sprengstoffschmuggel finden Einzug in die Handlung und sorgen bis zum Schluss
der Geschichte für eine abwechselungsreiche Lektüre.
Die neue Krimi-Reihe
um eine Trierer Mordkommission und die Polizeipräsidentin Ellen Killburger von Carl
von Lieser verspricht spannende und vergnügliche Lesestunden. Der
Autor hat im Text eine dicke Portion Ironie verpackt und mit den handelnden
Polizisten einige kauzige Charaktere gezeichnet, die auch in zukünftigen Romanen
für einige Freude sorgen dürften. Neu ist auch, dass das Saarland mit ins Schußfeld
geraten ist. Nicht nur, dass eine Spur ins Saarland führt und eine Vernehmung
in Quierschied stattfindet, auch die Saarländer als solche bleiben nicht unkommentiert.
Beispiel ? Voilà: bei einer Vernehmung einer Zeugin: "Deutsch ist
gut", lachte Frau Kruse. "Sie haben so ne Art Mischung aus Trierisch
und Hochdeutsch versucht." "Also könnten es auch Saarländer gewesen
sein ?" Jetzt lachten alle drei entspannt. oder ähnlich
bei einer Lagebesprechung der Polizei: "Verdacht: Täterkreis aus kleinkrimineller
Szene von Trier und Umgebung, richtig?" "Vergessen Sie es Saarland
nicht, Herr Oberstaatsanwalt!", wagte Öttchen anzufügen. " Ich hab
doch gesagt: Trier und Umgebung. Reicht das nicht ?" Grölendes Gelächter
aus der Runde. Fazit. Kein Krimi für Leser, die großen Tiefgang erwarten,
aber für gerade einmal 3,99 Euro erhält man hier sehr unterhaltsame gut verdauliche
Krimikost aus der Moselregion. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Carl
von Lieser mit diesem Ermittlerteam, der
bereits vor mir liegt: TÖDLICHE
ANTIKE !!
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TÖDLICHE
ANTIKE Der klassische Trier- Krimi (mit Stadtführer)
2007, S/T Verlag Trier 160 Seiten, ISBN: ?,
Preis:3,99 €
Aus der Inhaltsangabe der Buchrückseite:
"In der
Trierer Bischofsverwaltung gärt es. Der kürzlich seines Amtes enthobene Pfarrer
der Innenstadtgemeinde wird - nur in Shorts gekleidet - unter einem umgestürzten
Konstantin-Gigantenfuß tot aufgefunden. Für die Polizei steht rasch fest: es
war Mord !
Als sich dann der Bischof persönlich in die Ermittlungen einschaltet,
richtet er ein Desaster an..."
(Zitat)
Alle Romane sind auch über die Homepage des Autors www.CarlvonLieser.de zu beziehen
DER UNTERMIETER
Rhein-Mosel Verlag, Alf
/ Mosel, 160 Seiten, ISBN 3-898801-102-X
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Ella und Johann Schores haben kein leichtes
Leben. Doch seit die Kinder aus dem Haus sind, haben sie ein Zimmer
zuviel und, verglichen mit den Nachbarn, einen Fernseher zu wenig.
»Holt euch doch einen Untermieter ins Haus,« rät die dicke Frau Birkel.
Doch wie wird man einen Untermieter wieder los, der sich als Ganove
entpuppt, der einem das Leben zur Hölle macht, den Aufgesetzen wegsäuft
und zu allem Überfluß dem geliebten Hundchen ans Leben will? Wenn gutes
Zureden nichts nutzt, wird eine Mordgeschichte daraus." (Zitat)
Eine herrliche Milieu-Schilderung aus den 50er Jahren - kleinstbürgerlicher Idylle wird gestört" (Zitat)
Der Roman spielt in Trier
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KREDIT MIT TODESFOLGE
September 2009, Schardt-Verlag. Oldenburg, 253 Seiten, ISBN: 978-3-89841-469-2, Einband gebunden, 15 Euro
Aus der Beschreibung des Verlages:
"Vom Strudel um den Aktienbetrug ihres Liebhabers mitgerissen, muss die Düsseldorfer Journalistin Claudia Camper untertauchen. Bei Freunden im Moselstädtchen Cochem glaubt sie sich sicher. Aber in dem romantischen Tal geschieht Ungeheuerliches. Ein Schreinermeister springt in den Tod, die Leiche eines Winzers treibt im Fluss. Selbstmorde aus Verzweiflung, oder stecken dunkle Geschäfte dahinter? Unfreiwillig wird Camper zur Ermittlerin. Sie entdeckt: Auch in der Mosel-Idylle dreht sich das Börsen-Roulette. Das große Spiel um Geld und Macht endet direkt vor der Haustür - mit Todesfolge." (Zitat)
Weitere Infos zum Buch und der Autorin finden Sie auf der Homepage: http://www.kredit-mit-todesfolge.de
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PORTA NIGRA IN WEISS
Fiktion eines Attentats
1982,
Günther + Elenz,Verlag, Trier, 189 Seiten, ISBN: (keine Angabe)
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Vom18. bis 20. Mai 1984,
an einem langen Wochende, waren die Eröffnungsfeierlichkeiten angesetzt.
Schon seit dem 26.März 1980 hatte sich das Komitee ""000
Jahre Stadt Trier" verschiedene grosse und weniger bedeutende,
unbedingt aber volkstümliche Ideen einfallen lassen und auch fallen
lassen müssen, weil das Geld nicht da war, das in Trier schon zu
Karl Marxen Zeiten fehlte. Trier, das einstige Armenhaus Deutschlands,
war immer noch zu sehr verschuldet, um sich selbst bei ausgeglichenem
Haushalt ein pompöses Spektakel leisten zu können, das dem ausserordentlichen
Anlass entsprochen hätte und wie sehr viel jüngere Industriegrossstädte
an Rhein-Ruhr oder Rhein-Main es sich auch hätten kosten lassen.
Dass jemand aus Trier selbst, von dem man es am wenigsten erwartet
haben würde, dann für das allergrösste Aufsehen sorgen sollte, das
überraschte nicht nur seine eigenen Landsleute heftig, sondern auch
die angrenzenden Europäer. Dieses Fest nämlich sollte einige hundertausensd
Menschen wenigstens für einen Augenblick in Atem halten. Insofern
war die Zweitausendjahrfeier entgegen manchen Bedenken doch noch
eine ganz besondere Sache geworden, von der man aber schon bald
danach an der mittleren wie an der oberen Mosel am liebsten nicht
mehr sprechen mochte." (Zitat)
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